Landschaftsförderverein Buschgraben / Bäketal e.V.
Unsere nächsten Veranstaltungen und andere wichtige Termine
Hier stellen wir Ihnen unsere nächsten geplanten Veranstaltungen vor. Sofern Sie Interesse an einer Teilnahme haben, freuen wir uns über eine kurze Anmeldung per E-Mail, damit wir besser planen können! (Aber sie können auch spontan erscheinen)
Herzlichen Dank!
Treffen Aktivenrunde
Di 06.10.2026 20:00 Uhr
im Toni-Stemmler-Haus, Hohe Kiefer 41, Kleinmachnow
Die Aktiven treffen sich in der Regel immer am ersten Dienstag des Monats. Interessierte sind herzlich eingeladen dazuzukommen! Voranmeldung gerne unter vorstand@buschgraben-baeketal.de; aber auch gerne spontan!
Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstandes
Di 03. 11. 2026 18:00 Uhr
im Toni-Stemmler-Haus, Hohe Kiefer 41, Kleinmachnow
Alle 2 Jahre muss der Vorstand neu gewählt werden. Wir suchen noch Aktive, die im Vorstand mitarbeiten wollen.
Auch wollen wir bei der Gelegenheit über die weitere Arbeit des Vereins diskutieren.
Wir bitten die Mitglieder um zahlreiche Teilnahme. Gäste sind auch willkommen.
Aktuelles
Berichte von vergangene Veranstaltungen
Notizen zur Pflege der Wiese am Schwarzen Weg 2026: ein Schwerpunkt des Buschgrabenvereins
Seit Anfang der 1990er Jahre steht die Wiese am Schwarzen Weg im Fokus des Landschaftsfördervereins Buschgraben/Bäketal e. V. Sie ist zwar im Eigentum der Hoffbauer-Stiftung aber auch Teil des Naturschutzgebietes Bäketal. Deshalb werden alle Eingriffe mit dem Naturschutz des Landkreises Potsdam-Mittelmark abgestimmt.
Auf der Wiese am Schwarzen Weg gab es im Jahr 2026 eine Reihe von Aktivitäten, die von den Mitgliedern der Aktivenrunde realisiert wurden.
Nach Besichtigung der Wiese und Diskussion in der Aktivenrunde am 5.3.2026 beschlossen wir, da überall die Wühlarbeiten der Wildschweine zu sehen waren, eine „Wiesenreparatur“ mit dem Planiermeister.
Blick auf die Wiese vor einer Bearbeitung im Februar 2026
Am 17.3. 2026 trafen sich auf der Wiese am Schwarzen Weg Jörg Dorowski und Axel Mueller mit Herrn Schäricke vom Reiterhof Ruhlsdorf , der seine Technik mitbrachte. Herr Schäricke (39) hat eine rotierende Technik, die 5 bis 7 cm tief in den Boden einschneidet und dann die Oberfläche planiert. Er saniert mit dieser Technikx in Abstimmung mit der UNB auch Flächen in LSG und NSG , aber auch Weiden von Reiterhöfen. Nach seiner Einschätzung benötigt er zwei bis 3 Stunden für den Einsatz auf der Wiese. Wir vereinbarten, das Flächen im Süden und am Waldrand nicht bearbeitet werden sollten.
Bodenbearbeitung mit dem Planiermeister, einem Vertikutierer mit Walze
Arbeitsfoto vor (links) und nach (rechts) der Bodenbearbeitung
Nach diesem Einsatz haben wir Kontakt zum Jagtpächter Herrn Ziggel aufgenommen und ihn gebeten ein besoderes Auge auf diese Wiese zu haben, um die Wildschweine möglichst zu vergrämen.
Kontrollgang 4 Tage nach der Bodenbearbeitung: der Fuchsbau ist repariert und ca. 30 frische Maulwurfhaufen in der Wiesenfläche
Folgende Beobachtungen wurden am 21.3.2026, 4 Tage nach der Bodenbearbeitung gemacht:
1. Die Wiesen-Fläche war abgetrocknet und wirkte sandig, da inzwischen nur wenig Regen (< 3 mm) gefallen war.
2. Auf der Wiese erhoben sich mehr als 30 Maulwurfshügel, manche im Abstand von weniger als einem Meter, die vermuten lassen, dass die Maulwürfe in der Fläche vorhanden und am Leben sind.
3. Der in der Fläche vorhandene Fuchsbau war frisch ausgegraben und repariert und hatte am Eingang frische Spuren, die darauf schließen lassen, dass er bewohnt ist.
4. Am Rande der bearbeiteten Fläche wurden einige wenige Wildschweinfährten und wenige Wühlstellen festgestellt. Die Fläche insgesamt wirkte so, als sei sie von Wildschweinen nach der Bearbeitung gemieden worden.
5. Die Maulwurfshügel wurden bei dem Einsatz mit einem Rechen eingeebnet, wobei das lockere Erdreich mit Vegetationsresten durch-
mischt war und nur bedingt eben wurde.
6. Wir wollen im laufe des Frühjahrs prüfen, wie sich die Wiese entwickelt, ob und wann sie gemäht werde sollte und ob wir das wieder
mit der Sense leisten können.
Wir haben am 21.3. 2026 auch vielen frischen Müll eingesammelt. Schüler der benachbarten Schulen hatten dort gefeiert. Wir haben dazu die Schulleitung informiert und gebeten die Schüler zu informieren, das die Wiese zum NSG gehört und dort nicht gefeiert werden darf.
Die Wiese am Schwarzen Weg 2026 zwei Monate nach der Bodenbearbeitung.
Am 18.7.2026 haben Mitglieder des Vereins unter Leitung von Dr. Jochen Halfmann auf der Wiese eine Erfassung der vorhandenen Pflanzenarten vorgenommen und in einer Liste festgehalten. Dabei wurde auch mehere Exemplare vom Jakobs-Greiskraut erfasst, die aber wegen seiner Giftigkeit später von uns entfernt wurden. Eine Übersicht über die Artenvielfalt dieser Wiese soll in einer Publikation 2027 gegeben werden.
Jakobs-Greiskraut (Senecio jakobaea) in voller Blüte im Juli 2026 Blühende Mehlige Königskerze (Verbascum lychnitis)
Im Juli war die Wiese wieder hoch bewachsen und müsste gemäht werden. Nach einer Begehung der Wiese und Besprechung in der Akitivenrunde haben wir beschlossen die Wiese maschinell mähen zu lassen und damit wieder Herrn Schäricke zu beauftragen.
Am 15. August rückte er mit Trecker und Scheibenmäher an.
Von Nord nach Süd haben wir in der Mitte einen ca. 2m breiten Streifen stehen gelassen.
Nun mussten aber die Flächen abgeharkt werden und auf das Mahdgut für die Abfuhr auf einem Haufen zusammengetragen werden.
Das schafften wir mit zwei Einsätzen am 18. und 26. August. Wobei jeweils nur drei Aktive die Arbeit leisteten.
Ziel der Mahd ist es konkurenzschwache Arten zu fördern und so die Biodiversität bei Pflanzen und Insekten zu erhöhen. Durch die Entnahme des Mahdgutes vermindern wir den Nährstoffgehalt des Bodens und fördern auch damit die Vielfalt.
Das heißt wir müssen das zusammengetragene Gras abfahren lassen. Damit beauftragen wir die Fa. Schneeweiß aus Kleinmachnow, die immer auch einen Teil des Grases beim Tiergarten Teltow und bei einem Pferdehof ablädt.
Ein großer Haufen Gras (10 m³) war zusammen gekommen. Das Gras darf nicht zu lange feucht im Haufen liegen, damit es noch als Schaf- und Pferdefutter geeignet ist. Leider überstreigt es unsere Leistungsfähigkeit es zu richtigem Heu trocknen zu lassen.
Neujahrsspaziergang des Landschaftsfördervereins
am 16.1.2026 von 10 -13 Uhr durch den Bannwald
unter Führung von Dr. Achim Förster
Bericht folgt!
Neujahrsspaziergang 2025 am Teltowkanal – Auf Biberspuren im Bäketal
Der traditionelle Neujahrsspaziergang des Buschgrabenvereins führte entlang des Teltowkanals durch das historische Bäketal. Im Fokus standen die eiszeitliche Entstehung der Bäke, ihre wasserbauliche Umgestaltung seit dem 19. Jahrhundert sowie die vielfältigen Spuren des seit rund zehn Jahren wieder heimischen Bibers. Auf der rund dreistündigen Wanderung wurden ehemalige Fließarme, Biberdämme, Fraßspuren und besondere Naturschutzflächen entdeckt – eingebettet in die bewegte Geschichte des Kanals von der Treidelbahnzeit über Mauerbau und Grenzregime bis zur heutigen Nutzung. Den Abschluss bildete ein geselliger Ausklang bei Bapu in Kleinmachno
Zur ausführlichen Dokumentation mit Hintergrundinformationen und Fotos (Link zum Dokument)
Einweihung des Findlings an der „Casperson Eiche“ (19. März 2025)
Am 19. März 2025 wurde am Zehlendorfer Damm 185 in Kleinmachnow ein Findling mit der Inschrift „Casperson Eiche“ feierlich eingeweiht. Anlass war der 95. Geburtstag von Dr. Gerhard Casperson: Vor 25 Jahren hatte der Buschgrabenverein zu seinem 70. Geburtstag am Eingang zur Neuen Hakeburg eine Stieleiche gepflanzt. Der neue Gedenkstein macht diesen Ort dauerhaft sichtbar und ermöglicht über einen angebrachten QR-Code den Zugriff auf weiterführende Informationen zum Verein und zu Caspersons Wirken. Rund 30 Gäste – darunter Angehörige, Vertreter der Gemeinde und Mitglieder des Buschgrabenvereins – begleiteten die Einweihung; ein Gedicht zum „Baum“ erinnerte an die ursprüngliche Pflanzung.
Zum vollständigen Bericht (Link zum Dokument)